BR-153, Bundesstraße im zentral-südlichen Brasilien.
Die BR-153 ist eine Fernstraße in Zentral- und Südbrasilien, die sich über 3595 Kilometer durch acht Bundesstaaten erstreckt. Sie verbindet São Domingos do Araguaia in Pará mit Aceguá an der Grenze zu Uruguay und durchquert dabei Goiás, Tocantins, Minas Gerais, São Paulo, Paraná, Santa Catarina und Rio Grande do Sul.
Der Bau der Strecke begann 1959 als Teil einer nationalen Verkehrsplanung, um den Norden und den Süden des Landes zu verbinden. Später wurde die Straße schrittweise ausgebaut und diente dem Transport von landwirtschaftlichen und industriellen Gütern zwischen den Regionen.
Fernfahrer sprechen von der Strecke als einem Querschnitt durch verschiedene Wirtschaftsgebiete, wo sich Viehzucht und Feldanbau mit metallverarbeitenden Fabriken abwechseln. In manchen Abschnitten sieht man noch Lastwagen-Restaurants am Straßenrand, die lokale Gerichte für Reisende kochen.
Tankstellen und Werkstätten liegen in regelmäßigen Abständen entlang der Strecke, was längere Fahrten erleichtert. Der Straßenzustand wechselt zwischen den Abschnitten, deshalb sollte man Pausen einplanen und auf Hinweisschilder achten.
Die Fahrt führt durch mehrere Klimazonen, vom feuchtheißen Norden bis zu den gemäßigten Graslandschaften im Süden. Wer die gesamte Strecke fährt, erlebt deutliche Veränderungen in der Vegetation und der Temperatur.
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