Wanda Mines, Edelsteinmine in der Provinz Misiones, Argentinien
Wanda Mines ist eine Tagbaumine in der Provinz Misiones, die Amethyste, Topase, Achate, Jaspise und Bergkristalle enthält, die dicht unter der Oberfläche abgebaut werden. Die Lagerstätten liegen nahe dem Fluss Paraná und ermöglichen einen vergleichsweise einfachen Zugang zu den Edelsteinvorkommen.
Die Stätte wurde 1976 erstmals entdeckt und liegt auf dem Brasilianischen Schild, einer uralten geologischen Formation. Diese Region bildete sich vor etwa 150 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität und schuf die Bedingungen für die heutigen Mineralvorkommen.
Die Minenanlage ist nach einer polnischen Prinzessin benannt, die einer Legende nach sich in der Weichsel ertränkt haben soll. Die Geschichte hat sich in der lokalen Erzählung festgesetzt und prägt bis heute die Identität dieses Ortes.
Die Mine liegt etwa 40 Kilometer von Puerto Iguazú entfernt und ist mit geführten Touren zugänglich, bei denen Besucher die Entstehung von Edelsteinen kennenlernen. Ein Ausstellungsraum mit Schmuckstücken bietet einen Überblick über die Verarbeitung der gewonnenen Materialien.
Die Basaltformation hier enthält einen Eisenoxidanteil von etwa 93 Prozent, was besondere Bedingungen für die Kristallbildung schafft. Diese hohe Konzentration führt zu den Gasblasen in der Roche, die letztendlich die Hohlräume bilden, in denen die Kristalle wachsen.
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