Titicaca basin, Endorheisches Becken in der Provinz Parinacota, Bolivien und Chile.
Das Titicaca-Becken ist ein geschlossenes Wassersystem in großer Höhe in den Anden, das aus mehreren miteinander verbundenen Seen und Feuchtgebieten besteht. Dieses Netzwerk aus Süßwasser-, Salz- und saisonalen Wasserflächen bildet einen komplexen Ökosystem-Raum ohne Abfluss ins Meer.
Das Becken entstand über Millionen von Jahren durch tektonische und erosive Prozesse in den Anden und bildete ein natürliches Reservoir für Wasser aus der Region. Diese geologische Entwicklung schuf die Grundlagen für die Besiedlung durch frühe Kulturen.
Die Aymara und Quechua-Völker leben seit Generationen rund um das Becken und nutzen seine Gewässer für Fischerei und Bewässerung ihrer Felder. Ihre Traditionen sind eng mit dem Rhythmus der Jahreszeiten und den Besonderheiten dieses Hochlandgebietes verbunden.
Das Becken kann über die Städte Oruro in Bolivien oder Arica in Chile erreicht werden, von wo aus Transportmittel zu verschiedenen Teilen der Region verfügbar sind. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Trockenzeit, wenn die Wege zugänglicher sind.
Das Becken beherbergt extreme Ökosysteme mit spezialisierten Pflanzen und Tieren, die sich an die dünne Luft und intensive UV-Strahlung in dieser Höhe angepasst haben. Diese Anpassungen machen die Region zu einem wichtigen Ort für die wissenschaftliche Forschung.
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