Pacha Qullu, Andengipfel in der Provinz Litoral, Bolivien.
Pacha Qullu ist ein Andengipfel in der Provinz Litoral mit einer Höhe von 4.702 Metern, der steile Hänge und radialsymmetrisch verlaufende Rinnen aufweist. Die Struktur wurde über Millionen von Jahren durch vulkanische Prozesse geformt und zeigt charakteristische Merkmale eines ehemals aktiven Vulkans.
Der Berg entstand als Vulkan während der Pliozän-Epoche vor etwa 8,3 Millionen Jahren. Die andauernde Erosion und der geologische Wandel haben das Bauwerk seitdem verändert und geprägt.
Der Name stammt aus der Aymara-Sprache, in der 'Pacha' Welt oder Zeit bedeutet und 'Qullu' Berg bezeichnet und so das indigene Erbe der Region widerspiegelt. Diese sprachliche Herkunft zeigt die tiefe Verbindung zwischen den lokalen Andenvölkern und ihrer Landschaft.
Besucher sollten sich auf Temperaturen zwischen 4 und 12 Grad Celsius vorbereiten und ausreichend Wasser mitnehmen, da das Klima trocken ist. Die steilen Hänge erfordern gute Ausrüstung und Erfahrung im Bergsteigen.
Das Bergmassiv zeigt einen bemerkenswerten Sektorenkollaps mit einem großen Durchbruch in seiner Struktur. Diese kolossale Öffnung ist das Ergebnis von Instabilität und Erosion über geologische Zeiträume hinweg.
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