Tiefebene von Santos, Metropolregion an der Küste des Bundesstaates São Paulo, Brasilien.
Die Baixada Santista ist eine Metropolregion an der Küste des Bundesstaates São Paulo und vereint neun Gemeinden auf einem Küstenstreifen zwischen Atlantik und Serra do Mar. Das Gebiet reicht von Bertioga im Norden bis nach Peruíbe im Süden und umfasst bekannte Orte wie Santos, Guarujá und São Vicente.
Die Region wurde 1996 als Metropolregion offiziell eingerichtet und war damit die erste in Brasilien, die nicht um eine Hauptstadt herum organisiert war. Santos war schon im 16. Jahrhundert ein wichtiger Hafen und prägte die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Küstenstreifens.
Der Name leitet sich von der niedrigen Lage der Küstenebene ab, die sich zwischen Meer und Bergkette ausdehnt. Besucher erleben heute eine Mischung aus Hafenleben, Strandkulturen und tropischer Atmosphäre, die sich in den neun Gemeinden unterschiedlich zeigt.
Die Gemeinden sind untereinander durch Küstenstraßen und lokale Buslinien verbunden, die entlang der gesamten Region verkehren. Wer mehrere Orte besuchen möchte, sollte beachten, dass Entfernungen und Fahrzeiten an Wochenenden durch erhöhten Verkehr deutlich ansteigen können.
Cubatão beherbergt einen Industriekomplex, der zu den größten Produktionsstandorten Brasiliens zählt und Raffinerien, Stahlwerke und chemische Anlagen umfasst. Der Kontrast zwischen Industriegebiet und den umliegenden Badestränden fällt Reisenden oft sofort auf.
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