Rio Madeira, Großer Nebenfluss im Departamento Pando, Bolivien und Rondônia, Brasilien
Der Fluss fließt von Südwesten nach Nordosten durch dichten Regenwald und trägt große Wassermengen. Sein Wasser ist dunkelbraun gefärbt, beladen mit Sedimenten aus der Region, die es mit sich führt.
Die ursprüngliche Bevölkerung nannte den Fluss Cuyari, doch im 18. Jahrhundert benannten ihn portugiesische Entdecker in Madeira um. Der neue Name bezieht sich auf die vielen Holzstämme, die während der Überschwemmungen treibend im Wasser zu sehen waren.
In der Region leben mehrere Volksgruppen, die ihre eigenen Sprachen und Traditionen bewahrt haben. Entlang des Flusses kann man die Präsenz dieser Gemeinschaften in ihren Siedlungen und ihrer Art zu leben beobachten.
Der Fluss ist mit Schiffen befahrbar, besonders während der Hochwassersaison, wenn Boote bis zu einem bestimmten Punkt südlich von Porto Velho gelangen können. Es gibt mehrere Stromschnellen und Wasserfälle, daher ist es ratsam, sich vor der Reise über die aktuellen Bedingungen zu informieren.
Ein Netzwerk von Wasserfällen und Stromschnellen südlich von Porto Velho machte den Fluss schwierig zu befahren und führte zum Bau einer Eisenbahn in der frühen Zeit. Diese Bahn war ein ehrgeiziges Projekt, das die Transportrouten der Region verändern sollte.
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