Rio Negro, Hauptflusssystem im nördlichen Südamerika.
Der Rio Negro ist ein Fluss im Norden Südamerikas, der durch Brasilien, Kolumbien und Venezuela fließt und 2.250 Kilometer lang ist. Verrottendes Pflanzenmaterial aus dem Regenwald färbt das Wasser dunkelbraun und verleiht ihm sein charakteristisches Aussehen.
Europäische Entdecker erreichten den Fluss im 16. Jahrhundert und gründeten bald darauf erste Siedlungen an seinen Ufern. Der Name bezieht sich auf die dunkle Färbung des Wassers, die den frühen Reisenden besonders auffiel.
Dörfer entlang des Flusses organisieren jährliche Feste, bei denen sich Familien versammeln, um Fisch zu grillen und lokale Musik zu spielen. Die Bewohner baden häufig am späten Nachmittag in den wärmeren Uferbereichen, während Kinder auf Holzstegen spielen.
Boote verkehren regelmäßig zwischen Siedlungen am Fluss und verbinden abgelegene Gemeinden mit größeren Orten wie Manaus. Reisende sollten Insektenschutzmittel mitbringen, da Mücken in den Morgen- und Abendstunden häufig sind.
In der Nähe von Manaus fließt das dunkle Wasser des Rio Negro mehrere Kilometer lang neben dem hellbraunen Wasser des Solimões, ohne dass sich die beiden Flüsse vermischen. Die unterschiedliche Temperatur und Fließgeschwindigkeit der beiden Ströme verhindert eine sofortige Verschmelzung.
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