Mashonaland, Geografische Region im Nordosten Simbabwes.
Mashonaland ist eine Region im Nordosten Simbabwes, die sich über ein großes Plateau mit sanften Hügeln und Flusstälern erstreckt. Das Land fällt sanft zum Zambezi-Tal ab und bietet vielfältige Landschaften zwischen Savannenlandschaften und höheren Ebenen.
Die Region wurde 1890 unter die Kontrolle der British South Africa Company gebracht, die eine Festung errichtete, aus der sich später Harare entwickelte. Diese Gründung markierte einen Wendepunkt in der Besiedlung und der wirtschaftlichen Entwicklung des Gebietes.
Die Shona-Menschen prägen die Region durch ihre handwerklichen Fähigkeiten und musikalischen Traditionen, die in alltäglichen Festen und Versammlungen lebendig bleiben. Wer durch die Dörfer spaziert, begegnet diesen kulturellen Ausdrucksformen noch heute in der Lebensweise der Einwohner.
Das Gebiet ist in vier verwaltungsgerichtliche Provinzen unterteilt, die durch Hauptstraßen miteinander verbunden sind und vom internationalen Flughafen von Harare bedient werden. Reisende können die Region mit dem Auto erkunden oder Flugverbindungen nutzen, um schneller zu verschiedenen Teilen zu gelangen.
Das Gebiet war die Heimat früher Steinbearbeitungstechniken, die lange vor der europäischen Ankunft entwickelt wurden und sich in lokalen Kunstwerken widerspiegeln. Diese handwerkliche Tradition reicht Generationen zurück und bleibt ein wichtiger Teil der lokalen Identität.
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