Mara, Verwaltungsregion im Norden Tansanias
Mara Region ist eine Region in Nordtansania mit Teilen des Viktoriasees und Abschnitten des Serengeti-Nationalparks. Das Gebiet erstreckt sich über etwa 30.150 Quadratkilometer und vereint unterschiedliche Landschaften von Seen bis zu Savannen.
Das Gebiet war während der britischen Kolonialherrschaft ein Bezirk innerhalb der Lake Province, bevor es nach Tansanias Unabhängigkeit 1961 zu einer eigenständigen Region wurde. Diese Umgestaltung der Verwaltungsstruktur prägte die weitere Entwicklung der Gegend.
Die Region ist Heimat verschiedener ethnischer Gruppen wie der Luo, Jita, Ruri, Zanaki, Kuria und Sukuma, die ihre Traditionen im Alltag bewahren. Besucher können diese vielfältigen Lebensweisen und lokalen Bräuche in den Dörfern und Gemeinden unmittelbar erleben.
Die Region ist stark von Landwirtschaft geprägt, mit Bauern die Maniok, Reis, Mais und Baumwolle anbauen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Besucher sollten wissen, dass die meisten Dörfer landwirtschaftlich orientiert sind und ländliche Rhythmen den Alltag bestimmen.
Jedes Jahr strömen etwa eine Million Gnus, über 200.000 Zebras und rund 300.000 Gazellen durch die geschützten Gebiete der Region. Dieses jährliche Spektakel zieht Besucher aus aller Welt an, die dieses natürliche Ereignis erleben möchten.
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