Ngorongoro Krater, Caldera in der Region Arusha, Tansania
Der Ngorongoro ist eine kolossale Caldera mit Wänden, die etwa 600 Meter steil abfallen, und einem ebenen Boden, der sich 260 Quadratkilometer erstreckt. Im Inneren dieser natürlichen Enklave befinden sich Seen, Wälder und Grasland in einem zusammenhängenden Ökosystem.
Diese Caldera entstand vor etwa zwei bis drei Millionen Jahren, als ein riesiger Vulkanberg in sich zusammenstürzte und die heutige Struktur bildete. Der Kollaps schuf eine natürliche Grenze, die eine isolierte Welt mit eigener Entwicklung ermöglichte.
Die Maasai-Gemeinden nutzen das Gebiet seit Generationen für ihre Herden und haben sich dabei an moderne Schutzmaßnahmen angepasst. Besucher können sehen, wie diese pastoralen Lebensweisen bis heute mit dem Naturschutz koexistieren.
Die beste Zeit zum Besuch ist in der Trockenzeit, wenn Tiere an die Wasserstellen kommen und die Wege in gutem Zustand sind. Eine geführte Tour ist sinnvoll, da die Navigierung komplex ist und ein Guide die Tierwelt besser erklären kann.
Auf dem Kraterboden lebt eine stabile Population von Spitzmaulnashörnern, die in dieser isolierten Umgebung kaum verfolgt werden. Diese seltenen Tiere lassen sich hier relativ regelmäßig beobachten, was anderswo in Afrika zunehmend unmöglich wird.
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