Tarangire-Nationalpark, Nationalpark im Norden Tansanias
Der Tarangire-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Norden Tansanias, das sich über Teile der Regionen Dodoma und Manyara erstreckt. Das Gelände umfasst offene Graslandschaften, Akazienwälder und Sümpfe, die durch den Tarangire-Fluss gespeist werden.
Die tansanische Regierung richtete dieses Schutzgebiet 1970 ein, um Wildtiere und ihre Wanderrouten zu sichern. Zuvor wurde das Gebiet vor allem von halbnomadischen Gemeinschaften genutzt, die mit ihren Herden durch die Landschaft zogen.
Der Name Tarangire stammt vom gleichnamigen Fluss, der das ganze Jahr über Wasser führt und als Lebensader für Tiere dient. Während der Trockenzeit versammeln sich hier Elefanten, Zebras und Gnus in einer Konzentration, die man sonst nur selten in Ostafrika beobachtet.
Die Einfahrtstore öffnen früh am Morgen und schließen am späten Nachmittag, sodass Besucher das Tageslicht voll ausnutzen können. Fahrzeuge mit Allradantrieb sind empfehlenswert, da einige Pisten nach Regen schwer passierbar werden.
Hunderte von Baobabs prägen die Landschaft und einige dieser Bäume sind mehrere hundert Jahre alt. Ihre dicken Stämme speichern Wasser und bieten Lebensraum für viele Vogelarten, die in den Höhlen nisten.
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