Sankt Paul und Amsterdam, Französische Verwaltungsabteilung im südlichen Indischen Ozean
Saint Paul und Amsterdam ist ein Inselgruppe mit zwei vulkanischen Landmassen im südlichen Indischen Ozean, nordöstlich der Kerguelen-Inseln gelegen. Die beiden Inseln entstanden aus vulkanischer Aktivität und zeigen heute eine karge, windgepeitschte Landschaft mit felsigen Küsten und höheren Plateauregionen.
Die spanische Expedition unter Juan Sebastián de Elcano entdeckte die Amsterdam-Insel erstmals im März 1522 und nannte sie Desesperanza. Später benannte Frankreich die Insel um und etablierte schließlich eine dauerhafte Forschungspräsenz auf dem Archipel.
Die Forschungsstation Martin-de-Vivies prägt das tägliche Leben auf den Inseln und verbindet französische Präsenz mit Umweltschutzarbeit. Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern arbeiten hier zusammen und teilen ihre Erkenntnisse über die südlichen Ozeane.
Der Zugang ist stark begrenzt und richtet sich hauptsächlich an autorisierte Forschungspersonal, da die Inseln Teil eines geschützten französischen Territoriums sind. Besucher sollten wissen, dass die Region extreme Wetterbedingungen mit starkem Wind und niedriger Temperatur aufweist.
Die Amsterdam-Albatros brütet ausschließlich auf dem Plateau der Amsterdam-Insel und macht dieses Gebiet für die Erhaltung dieser seltenen Vogelart unerlässlich. Wissenschaftler überwachen ihre Populationen über Jahrzehnte hinweg, um ihre Überlebensfähigkeit in einer sich ändernden Umwelt zu verstehen.
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