Sumatera Selatan, Indonesische Provinz im südlichen Sumatra.
South Sumatra ist eine Provinz im südlichen Teil der indonesischen Insel Sumatra und erstreckt sich von den Gebirgsketten im Westen bis zu den weiten Tiefebenen und Küstenzonen im Osten. Das Gebiet umfasst Regenwald, Plantagen, Flussauen und Mangrovenwälder entlang der Küste.
Die Region war vom siebten bis zum dreizehnten Jahrhundert das Zentrum des buddhistischen Reiches Srivijaya, das über weite Teile Südostasiens herrschte. Nach dem Niedergang Srivijayas entstand hier im fünfzehnten Jahrhundert ein islamisches Sultanat, das die Kultur und Religion der Gegenwart prägte.
Der Name der Region stammt von ihrer geografischen Lage im südlichen Teil der Insel und spiegelt sich in der Alltagssprache wider, wo Malaiisch neben Javanisch und anderen lokalen Dialekten gesprochen wird. Besucher bemerken die Moscheen mit ihren hohen Minaretten und die farbenfrohen Märkte, auf denen Gewürze und handgewebte Stoffe verkauft werden.
Reisende erreichen die Provinz am besten über Palembang, das über einen Flughafen mit internationalen und nationalen Verbindungen verfügt. Straßen verbinden die größeren Orte, während Boote und Fähren entlang der Flüsse zu abgelegeneren Dörfern fahren.
Die großen Flüsse der Provinz bilden ein weitläufiges Netz von Wasserwegen, das seit Jahrhunderten als Hauptverkehrsader dient und heute noch schwimmende Märkte ermöglicht, auf denen Händler ihre Waren direkt von Booten aus verkaufen. Einige Dörfer sind nur auf dem Wasserweg erreichbar und leben vom Rhythmus der Gezeiten und des Flusswassers.
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