Provinz Bali, Inselprovinz auf den Kleinen Sundainseln, Indonesien
Bali ist eine indonesische Provinz zwischen Java und Lombok mit Berglandschaften, Reisterrassen und Küstenregionen auf einer Fläche von etwa 5780 Quadratkilometern. Die Landschaft reicht von den Vulkanen im Inselinneren bis zu den Sandstränden entlang der südlichen und östlichen Küsten.
Europäische Kolonisierung begann 1597, als der niederländische Entdecker Cornelis de Houtman ankam, gefolgt von militärischer Kontrolle in den folgenden Jahrhunderten. Die Unabhängigkeit kam 1945 mit der Gründung Indonesiens, wobei die Provinz ihren eigenen religiösen und kulturellen Charakter bewahrte.
Die hinduistische Religion prägt das Alltagsleben durch traditionelle Zeremonien, Tempelopfer, Tanzaufführungen und gemeinschaftliche Zusammenkünfte, die Banjar genannt werden. Diese sozialen Strukturen organisieren alles vom Tempelfest bis zur Nachbarschaftshilfe und bestimmen den Rhythmus des Lebens in jedem Dorf.
Die Provinzhauptstadt Denpasar beherbergt den wichtigsten Flughafen, Regierungsbüros und Geschäftszentren und dient als Haupteinreisepunkt für Besucher. Die Regenzeit dauert von November bis März, während die Trockenzeit von April bis Oktober günstigere Bedingungen für Erkundungen bietet.
Das von der UNESCO anerkannte Subak-Bewässerungssystem zeigt landwirtschaftliche Ingenieurskunst durch Wassertempel und kooperative Wasserwirtschaft für den Reisanbau. Die Wasserverteilung folgt einer philosophischen Ordnung, die religiöse Rituale mit praktischer Landwirtschaft verbindet.
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