Aru-Inseln, Archipel von 95 Inseln in der Provinz Maluku, Indonesien
Die Aru-Inseln sind ein Archipel im indonesischen Bundesstaat Maluku und bestehen aus etwa 95 Eilanden, die durch enge Meerengen in der Arafurasee voneinander getrennt sind. Die sechs Hauptinseln prägen das Bild dieser Inselwelt, während die kleineren Inseln dazwischen dem Archipel seine Vielfalt geben.
Niederländische Entdecker kamen 1623 zu den Inseln und begannen, die Region in ihr Handelsnetz zu integrieren, was zu einer langen Periode europäischer Präsenz führte. Diese historische Verbindung hat bis heute Spuren in der lokalen Struktur und den Beziehungen zur Außenwelt hinterlassen.
Die Bewohner vereinen papuanische und malaiische Traditionen, und man sieht überall die Vermischung dieser Kulturen im Alltag und in den Häusern. Verschiedene Glaubensrichtungen prägen das Leben hier, von animistischen Bräuchen bis zu Islam und Christentum.
Die Ortschaft Dobo auf der Insel Wamar dient als Hauptanlaufpunkt und hat einen Flughafen, der Verbindungen in die Region Maluku ermöglicht. Wer die Inseln besuchen möchte, sollte sich auf einfachere Bedingungen einstellen und flexibel bei Fahrtplänen und Angeboten planen.
Diese Inseln sind die westlichste Heimat von Beutelschädlingen wie dem Kuskus und verschiedenen Arten von Possums, die sonst nur in Australien und Neuguinea vorkommen. Diese Tierwelt macht die Aru-Inseln zu einem geografischen Übergangsgebiet zwischen zwei sehr verschiedenen Kontinenten.
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