Torres-Strait-Inseln, Inselgruppe zwischen der Kap-York-Halbinsel und Papua-Neuguinea.
Torres Strait Islands ist eine Inselgruppe zwischen der Kap-York-Halbinsel und Papua-Neuguinea. Die 274 kleinen Inseln verteilen sich über 48.000 Quadratkilometer Wasser und gliedern sich in vier Cluster: Top Western, Western, Central und Eastern.
Der spanische Seefahrer Luis Váez de Torres durchsegelte diese Gewässer im Jahr 1606 und eröffnete damit die europäische Erkundung der Region. Später entwickelte sich die Perlmuschelfischerei zu einem wichtigen Wirtschaftszweig in der Meerenge.
Die indigene Bevölkerung spricht zwei Hauptsprachen: Meriam Mir im Osten und Kala Lagaw Ya im Westen und in der Zentralregion. Diese sprachliche Unterscheidung zeigt die traditionelle Verbindung zwischen einzelnen Inselgruppen und ihren kulturellen Wurzeln.
Die Torres Strait Regional Authority verwaltet die Inseln von Thursday Island aus und koordiniert die lokale Regierungsarbeit in den verschiedenen Inselclustern. Besuchende sollten beachten, dass viele Inseln nur mit dem Boot oder per Kleinflugzeug zu erreichen sind.
Die Inseln erlangten internationale Aufmerksamkeit durch den Mabo-Fall von 1992, der indigene Landrechte in der australischen Rechtsgeschichte etablierte. Dieser Präzedenzfall veränderte die rechtliche Anerkennung traditioneller Besitzansprüche im gesamten Land.
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