Irian Jaya, Inselregion in Papua, Indonesien
Irian Jaya ist eine Inselregion im östlichen Indonesien, die den westlichen Teil der Insel Neuguinea umfasst. Das Gebiet erstreckt sich von einem zentralen Gebirge über dichte Regenwälder bis hin zu flachen Küstenebenen.
Die Region stand ab 1828 unter niederländischer Kontrolle und blieb mehr als ein Jahrhundert lang niederländisches Territorium. Im Jahr 1963 kam sie im Rahmen des New Yorker Abkommens unter indonesische Verwaltung.
Über 300 lokale Gruppen leben in der Region, jede mit ihrer eigenen Sprache und ihren eigenen Alltagspraktiken. Auf Märkten und in Dörfern kann man handgefertigte Gegenstände, Anbaumethoden und Feste beobachten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Da es keine Straßen- oder Brückenverbindungen zu anderen Inseln gibt, sind Inlandsflüge die wichtigste Reisemöglichkeit. In der Trockenzeit ist das Reisen am einfachsten, da Regen abgelegene Gebiete schwer erreichbar machen kann.
Im Zentrum der Region befinden sich Gipfel, die das ganze Jahr über Schnee und Gletscher tragen, obwohl sie fast direkt am Äquator liegen. Diese Gletscher gehören zu den wenigen tropischen Gletschern der Welt und schrumpfen seit Jahrzehnten.
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