Provinz Papua, Verwaltungsregion im Norden Neuguineas, Indonesien
Papua ist eine Verwaltungsregion an der Nordküste Neuguineas, die mehrere Inselgruppen und weite Küstenebenen bis hinauf zu abgelegenen Bergtälern umfasst. Regenwald bedeckt große Teile der Fläche, während sich entlang der Küste kleine Städte und verstreute Dörfer befinden.
Diese Gegend wechselte 1963 von niederländischer Kolonialverwaltung zu indonesischer Kontrolle durch Vermittlung der Vereinten Nationen. Der Übergang brachte tiefgreifende politische Veränderungen mit sich, die bis heute spürbar sind.
In den Küstengegenden und abgelegenen Tälern sprechen Menschen Hunderte unterschiedlicher Sprachen, die zu den ältesten der Welt zählen. Traditionelle Feste, Tänze und Schnitzkunst prägen bis heute den Alltag der Gemeinschaften, die ihre Bräuche an die jüngeren Generationen weitergeben.
Reisen in abgelegene Bergregionen und bestimmte Stammesgebiete erfordern besondere Genehmigungen der örtlichen Behörden, die vor Ankunft eingeholt werden sollten. Die Anreise erfolgt meist über regionale Flughäfen, da viele Gebiete auf dem Landweg schwer erreichbar sind.
Die Region beherbergt einige der wenigen verbliebenenunkontaktierten Völker der Welt, die tief im Inneren des Regenwaldes leben. Expeditionen haben gelegentlich Spuren isolierter Gemeinschaften entdeckt, die sich bewusst von der Außenwelt fernhalten.
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