Hochland von Papua, Verwaltungsprovinz in Zentral-Neuguinea, Indonesien.
Highland Papua ist eine Verwaltungsprovinz im zentralen Neuguinea in Indonesien, die über fünfzig tausend Quadratkilometer bergiges Gelände umfasst. Die Landschaft besteht aus schmalen Tälern, die von schroffen Graten getrennt sind, und Berge, die Höhen von über viertausend Meter erreichen.
Die Bergregionen blieben bis ins frühe 20. Jahrhundert von der Außenwelt isoliert, als holländische Kolonialbeamte und Missionare erste Kontakte zu den einheimischen Gruppen herstellten. Die Provinz entstand 2022 durch Teilung der früheren Großprovinz Papua in mehrere kleinere Einheiten.
Die Dani und andere Gruppen bewohnen noch immer traditionelle honai-Häuser, runde Hütten aus Holz und Gras, die in kleinen Weilergruppen verstreut liegen. Frauen tragen oft noken, handgewebte Netztaschen, die auf dem Kopf getragen werden und zum Transport von Lebensmitteln oder Kindern dienen.
Die Region gliedert sich in acht Bezirke, die jeweils in kleinere Distrikte aufgeteilt sind und über eigene lokale Verwaltungen verfügen. Wege zwischen den Tälern sind oft steil und schmal, sodass man für Reisen zwischen Ortschaften ausreichend Zeit einplanen sollte.
Diese Provinz ist Indonesiens einzige ohne Zugang zum Meer und liegt vollständig im Hochland. Der Name bezieht sich direkt auf die Höhenlage, die klimatisch gemäßigt ist und sich deutlich von den heißen Küstengebieten unterscheidet.
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