Lisianski, Naturschutzgebiet auf den nordwestlichen Hawaii-Inseln, Vereinigte Staaten
Lisianski Island ist eine flache Insel in den Nordwestlichen Hawaiianischen Inseln mit einer maximalen Höhe von etwa 12 Metern über dem Meeresspiegel. Die Landschaft besteht aus Sand- und Korallenterritorium, das sich über etwa 155 Hektar erstreckt und von Meeresschildkröten, Seevögeln und Mönchsrobben bewohnt wird.
Die Insel wurde 1805 vom russischen Entdecker Yuri Lisyansky während einer Pazifikexpedition entdeckt und erhielt seinen Namen. Sie wurde später in das Königreich Hawaii eingegliedert und ist heute Teil des hawaiianischen Archipels.
König Kamehameha IV gliederte dieses Territorium 1857 in das Königreich Hawaii ein und markierte seine Integration in die hawaiianische Souveränität.
Der Zugang zur Insel erfordert Genehmigungen vom U.S. Fish and Wildlife Service und ist aufgrund ihres Schutzstatus begrenzt. Besuche sind nur mit autorisierten Touren oder Forschungsexpeditionen möglich, die per Helikopter oder Boot erreicht werden.
Unter der Sandoberfläche liegen Kalksteinformationen, die auf einem ausgestorbenen Schildvulkan entstanden, dessen letzte Aktivität vor etwa 20 Millionen Jahren liegt. Diese geologische Schicht zeigt die alte vulkanische Geschichte der hawaiianischen Inselkette.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.