Laguna de la Cocha, Bergsee nahe Pasto, Kolumbien.
Die Laguna de la Cocha ist ein Bergsee in den Anden mit einer Wasserfläche von etwa 39.000 Hektaren auf etwa 2.800 Metern Höhe. Eine kleine Insel namens Corota liegt im See, umgeben von Naturschutzgebieten und grünen Hängen.
Der See entstand in einem vulkanischen Krater und wurde 2001 in die Ramsar-Konvention aufgenommen, was ihn als international geschützte Feuchtgebiet anerkennt. Diese Anerkennung markierte einen wichtigen Schritt für den Schutz der ökologisch wertvollen Region in Südamerika.
Die einheimischen Gemeinschaften von Pasto haben eine lange Verbindung zu diesem See, die sich in ihrer alltäglichen Nutzung und in der Art widerspiegelt, wie sie die Umgebung verstehen. Die traditionellen Fischereiweisen werden von einer Generation zur nächsten weitergegeben und prägen bis heute das Leben an den Ufern.
Mehrere Chalets und Hotels liegen direkt am Ufer und bieten Bootsfahrten auf dem See an, manche sind über Wasser zugänglich. Die Höhenlage bewirkt, dass die Temperaturen kalt sind, besonders nachts, daher sollte man warme Kleidung mitbringen.
Hotels an den Ufern wurden von Schweizer Einwanderern gegründet, die ihre Bautradition mitbrachten und die Liebe zu Trout-Spezialitäten. Diese Tradition der gastlichen Schweizer Kultur in dieser Berglage ist bis heute spürbar.
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