Laguna de la Cocha, Bergsee nahe Pasto, Kolumbien.
Die Laguna de la Cocha ist ein Bergsee in den Anden mit einer Wasserfläche von etwa 39.000 Hektaren auf etwa 2.800 Metern Höhe. Eine kleine Insel namens Corota liegt im See, umgeben von Naturschutzgebieten und grünen Hängen.
Der See wurde durch das Dekret 698 vom 18. April 2000 in die Ramsar-Konvention aufgenommen und war damit das erste Ramsar-Gebiet der kolumbianischen Anden. Er liegt auf etwa 2.680 Metern am Osthang des Nudo de los Pastos, wird vor allem vom Río Encano gespeist und entwässert über den Guamuez in den Putumayo. Seine Entstehung ist umstritten: Eine Quelle nennt ihn einen natürlichen Gletscherstausee, eine andere einen Kratersee.
Der See ist den Quillasinga heilig und wird auch von den Camsá, Cofán und Inga verehrt. Die wichtigste Ufersiedlung El Puerto ist für ihre Pfahlbauten über dem Wasser bekannt. Die Mitte des 20. Jahrhunderts eingeführte Regenbogenforelle ernährt heute viele Fischerfamilien.
Mehrere Chalets und Hotels liegen direkt am Ufer und bieten Bootsfahrten auf dem See an, manche sind über Wasser zugänglich. Die Höhenlage bewirkt, dass die Temperaturen kalt sind, besonders nachts, daher sollte man warme Kleidung mitbringen.
Regenbogenforellen wurden Mitte des 20. Jahrhunderts in den See eingesetzt und ernähren heute zahlreiche Fischerfamilien. Die wichtigste Siedlung am Ufer, die Vereda El Puerto, ist für ihre über dem Wasser errichteten Häuser bekannt, die Angler und Besucher anziehen.
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