Popayán, Kolonialstadt im Departamento Cauca, Kolumbien
Popayán ist eine Kolonialstadt im Departamento Cauca in Kolumbien, die auf 1.760 Metern Höhe zwischen zwei Gebirgszügen liegt. Die Altstadt zeigt niedrige Gebäude mit weißen Fassaden, Ziegeldächern und schmiedeeisernen Fenstergittern entlang gepflasterter Straßen um zentrale Plätze.
Sebastián de Belalcázar gründete die Stadt 1537 als Zwischenstation auf Handelsrouten, die Gold und Rohstoffe nach Norden transportierten. Erdbeben im 18. und 20. Jahrhundert zerstörten Teile der Bausubstanz, doch Wiederaufbauprojekte stellten viele Gebäude in ihrem ursprünglichen Stil wieder her.
Der Spitzname Weiße Stadt beschreibt das Erscheinungsbild der Altstadt, wo hellverputzte Fassaden und Innenhöfe das Stadtbild prägen. Bewohner halten an Traditionen fest, die in religiösen Prozessionen während der Karwoche sichtbar werden, wenn geschmückte Umzüge durch die Gassen ziehen.
Flüge vom Flughafen Guillermo León Valencia nach Bogotá dauern etwa eine Stunde und ermöglichen Anschlüsse in andere Landesteile. Die Panamericana führt durch das Stadtgebiet und verbindet das Zentrum mit Orten in Richtung Süden und Norden.
Die präkolumbische Pyramide El Morro del Tulcán steht am Stadtrand und zeigt Bauweise einer Kultur, die das Gelände verließ, bevor spanische Eroberer ankamen. Archäologen vermuten, dass hochrangige Personen hier bestattet wurden, doch viele Details über die Erbauer bleiben ungeklärt.
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