Volcán Cerro Machín, Schichtvulkan im Department Tolima, Kolumbien.
Cerro Machín ist ein Vulkan in der östlichen Zentralkordillere, der 2.650 Meter hoch aufragt und einen 2,4 Kilometer breiten Krater besitzt. Drei Dome aus Dazit erheben sich innerhalb dieses Kraters und prägen das vulkanische Gelände.
Wissenschaftler haben sechs große explosive Ausbrüche in den letzten 5.000 Jahren erfasst, wobei der jüngste vor etwa 900 Jahren stattfand. Diese Eruptionen hinterließen Ascheablagerungen, die heute über weite Teile der Region verteilt sind.
Die Vulkanhänge unterstützen die traditionelle Landwirtschaft der lokalen Gemeinschaften, die in der Region Ackerbau und Viehzucht betreiben.
Der Zugang erfordert ein Fahrzeug mit Allradantrieb, um die unbefestigte Straße von Ibagué zu bewältigen, die steil durch enge Gebirgspfade ansteigt. Die Anfahrt kann je nach Witterung mehrere Stunden dauern, daher sollte man frühmorgens aufbrechen.
Ein aktives hydrothermales System erzeugt Fumarolen und Thermalquellen in der Vulkanregion, während anhaltende mikroseismische Aktivität die unterirdische Bewegung von Magma anzeigt. Messungen haben auch erhöhte Radonkonzentrationen rund um den Krater nachgewiesen.
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