Otún Quimbaya Fauna and Flora Sanctuary, Naturschutzgebiet in Risaralda, Kolumbien
Das Otún Quimbaya Fauna and Flora Sanctuary ist ein Naturschutzgebiet in Pereira im Westen der Zentralkordillere Kolumbiens, das sich zwischen 1750 und 2276 Metern Höhe erstreckt. Das Gebiet schützt dichten Nebelwald, Moore und Flussuferlandschaften entlang des Otún-Flusses, wo sich mehrere Wanderwege durch die verschiedenen Höhenstufen winden.
Das Gebiet wurde als Schutzgebiet ausgewiesen, um die Wasserquellen für Pereira zu erhalten und einen ökologischen Korridor zwischen den niedrigeren Hängen und dem Los Nevados Nationalpark zu schaffen. Diese Verbindung ermöglicht es Tieren wie Brillenbären und Bergtapiren, zwischen verschiedenen Höhenlagen zu wandern.
Das Schutzgebiet vermittelt den Besuchern durch drei ausgeschilderte Wege - El Humedal, Bejucos und El Río - verschiedene Ansätze zum Schutz der Andenökosysteme. Einheimische Führer erklären die Beziehungen zwischen den Bergwäldern und den Gemeinden im Tiefland, die vom sauberen Wasser des Flusses abhängig sind.
Besucher müssen im Voraus buchen, da die Anzahl der Personen auf den Wegen begrenzt ist, um die Störung der Tierwelt zu verringern. Geführte Wanderungen beginnen am Morgen, wenn die Chancen, Vögel und Säugetiere zu sehen, am höchsten sind, und das kühle Klima erfordert Schichten und wasserdichte Kleidung.
Auf dem Gelände leben mehr als 300 Vogelarten, darunter der seltene Anden-Felsenhahn, dessen lauter Ruf in den frühen Morgenstunden durch den Wald hallt. Die Orchideenvielfalt im Nebel erreicht hier eine ungewöhnlich hohe Konzentration, wobei Dutzende von Arten an einzelnen Bäumen wachsen.
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