Andenhochland, Naturregion im Norden Kolumbiens.
Die Region erstreckt sich vom Golf von Uraba bis zum Golf von Venezuela entlang der Nordküste Kolumbiens und umfasst etwa 110.000 Quadratkilometer (42.000 Quadratmeilen). Das Flachland wechselt sich mit der Sierra Nevada und trockenen Halbwüsten in der Guajira ab, während das Meer die gesamte nördliche Grenze bildet.
Die spanischen Kolonisatoren gründeten im 16. Jahrhundert die ersten Städte in dieser Zone und brachten afrikanische Sklaven mit, um in den Häfen zu arbeiten. In späteren Jahrhunderten zogen Einwanderer aus dem Nahen Osten und Europa hierher, um Handel zu treiben und sich niederzulassen.
Entlang der Küste und in den kleineren Städten feiert man das ganze Jahr über Karneval und Festivals mit Paraden, in denen Menschen in bunten Kostümen tanzen. Lokale Märkte verkaufen frischen Fisch und tropisches Obst, während Familien sich in den kühleren Abendstunden draußen versammeln.
Diese Region umfasst acht Departamentos und etwa 182 Gemeinden, von denen jede einen eigenen Charakter und Zugang zu verschiedenen Landschaften hat. Große Städte wie Barranquilla und Cartagena liegen an der Küste, während kleinere Orte im Landesinneren oder in den Bergen verteilt sind.
Baseball ist hier populärer als Fußball, was diese Region von fast allen anderen Teilen Südamerikas unterscheidet. Die lokale Musikszene hat Cumbia und Vallenato hervorgebracht, zwei Stile, die sich in ganz Lateinamerika verbreitet haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.