Quipile, Verwaltungsbezirk in Cundinamarca, Kolumbien.
Quipile ist ein Verwaltungsbezirk in Cundinamarca, der sich über bergiges Gelände erstreckt und auf etwa 2.012 Metern Höhe liegt. Landwirtschaftliche Flächen prägen das Gebiet, wo Kaffee, Zuckerrohr und Bananen angebaut werden.
Das Gebiet stand ursprünglich unter der Kontrolle des indigenen Panche-Volkes, bis die spanische Herrschaft nach der Schlacht von Tocarema am 20. August 1538 begann. Dieser Wendepunkt markierte den Übergang von indigener zu kolonialer Verwaltung.
Der Name stammt aus der karibischen Sprache der Panche und bezieht sich auf einen Stammesführer, der als mächtig und überlegen galt. Die Bewohner ehren diese Wurzeln bis heute durch lokale Traditionen und Namen.
Das Gebiet liegt etwa 83 Kilometer von Bogotá entfernt und ist mit benachbarten Gemeinden wie Bituima, Vianí, Jerusalén und Anapoima verbunden. Diese Nähe zu anderen Verwaltungszentren macht Besuch und regionale Reisen unkompliziert.
1956 wurden in diesem Gebiet Fossilien von Megatherium und Mastodon entdeckt, die aus dem Pleistozän vor etwa 460.000 Jahren stammen. Diese paläontologischen Funde zeigen, dass die Region einst von großen ausgestorbenen Tieren bewohnt war.
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