Guachetá, Gemeinde in Cundinamarca, Kolumbien.
Guachetá ist eine Gemeinde in Cundinamarca, die auf dem Altiplano Cundiboyacense liegt und sich über bergiges Gelände mit Höhen zwischen 2600 und 3500 Metern erstreckt. Die Landschaft wird von Feldern für Kartoffeln, Mais, Erbsen und Bohnen geprägt, dazwischen befinden sich Kohlegruben und Molkereianlagen.
Die Gemeinde wurde 1537 durch den spanischen Eroberer Gonzalo Jiménez de Quesada gegründet und erhielt zunächst den Namen San Gregorio nach dem Gründungsdatum. Im Laufe der Zeit setzte sich der Name Guachetá durch, der aus dem Erbe der ursprünglichen Muisca-Bevölkerung stammt.
Der Name Guachetá stammt aus der Muisca-Sprache und bedeutet Ackerflächen des Hügels, was die tiefe Verbindung der Gemeinde zur Landwirtschaft und ihrem Erbe widerspiegelt. Diese Bedeutung ist bis heute in der Landschaft und der Art sichtbar, wie die Menschen hier arbeiten und leben.
Der Ort liegt auf großer Höhe mit frischem, kühlem Wetter das ganze Jahr über, daher sollte man wärmere Kleidung mitbringen. Die beste Zeit zum Erkunden ist der Tag, wenn es hell ist, da die Wege in dieser hügeligen Gegend leicht zu übersehen sind.
In der Muisca-Mythologie gab es eine Geschichte, in der die Tochter eines lokalen Häuptlings mit dem Sonnengott Sué ein Kind bekam, das sich in einen Smaragd verwandelte. Dieser Stein soll später zum Ursprung des mächtigen Häuptlings Goranchacha geworden sein und zeigt die tiefe Verbindung zwischen dem Ort und den spirituellen Überzeugungen der ursprünglichen Bevölkerung.
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