Sisal, Kolonialhafen in Yucatán, Mexiko.
Sisal ist ein Hafenort an der nördlichen Küste von Yucatán mit einem geschäftigen Hafen, in dem Fischerboote ankern. Der Ort liegt direkt am Wasser und ist geprägt von weißem Sand, flachen Gewässern und einfachen Gebäuden, die sich entlang der Uferpromenade erstrecken.
Der Ort wurde 1811 von Anwohnern aus Mérida gegründet, um den Seehandel in der Region auszubauen. Die Hafenstadt war später eng mit dem Export von Sisalhanf verbunden, der Yucatán im 19. Jahrhundert wohlhabend machte.
Der Hafen von Sisal ist das Herz des Ortes und prägt das tägliche Leben durch Fischerei und die starke Verbindung zum Meer. Menschen arbeiten in der Nähe des Wassers, und frischer Fisch ist überall in Restaurants und auf lokalen Märkten zu finden.
Der Ort liegt etwa 50 Kilometer von Mérida entfernt und ist mit Bussen und Autos erreichbar. Es gibt Restaurants direkt am Hafen, wo man frischen Fisch essen kann, und der Strand ist leicht zugänglich.
Der Name Sisal kommt von der Henequén-Pflanze, die hier verarbeitet wurde, und die Stadt gab dem weltweit bekannten Sisalhanf seinen Namen. Diese Verbindung zur Pflanze ist weniger bekannt, obwohl sie Yucatáns Wirtschaft für Generationen prägte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.