Tixkokob, Kolonialstadt in Yucatán, Mexiko
Tixkokob ist eine Ortschaft in der Halbinsel Yucatán mit flachem Gelände und mehreren unterirdischen Seen, den sogenannten Cenotes. Diese natürlichen Sinkholes entstanden durch die Auflösung des Kalksteinuntergrunds und prägen das Landschaftsbild der gesamten Gegend.
Die Siedlung erhielt 1549 den Status einer Encomienda mit etwa 540 Bewohnern, die Tribut zahlten. Sie wurde 1867 offiziell zur Stadt erhoben und setzte damit einen Meilenstein in ihrer lokalen Verwaltungsgeschichte.
Der Name Tixkokob stammt aus der Maya-Sprache und bedeutet "Ort der Kokob-Schlange", eine giftige Art, die in dieser Region heimisch ist. Die Maya-Wurzeln sind bis heute in den lokalen Namen und der Verbundenheit der Bewohner zur Landschaft spürbar.
Der Ort besteht aus mehreren Dörfern und Weilern, darunter Ekmul, Euan und Nolo, mit den Ruinen von Aké in der Nähe. Bei der Erkundung sollte man beachten, dass die Infrastruktur eher ländlich ist und die meisten Dienste in den größeren Zentren zu finden sind.
Die Ruinen von Aké, die zu diesem Gebiet gehören, sind eine vor-hispanische Maya-Stätte mit gut erhaltenen Strukturen aus Stein. Viele Besucher übersehen diesen archäologischen Schatz, obwohl er unmittelbar in der Nähe liegt.
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