Südliche Thuleinseln, Inselgruppe in Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln, Britisches Territorium
Die Südliche Thule ist eine Inselgruppe, die aus drei Hauptinseln besteht: Bellingshausen, Cook und Thule, welche aus einem versunkenen Vulkan im Südatlantik aufragen. Diese Inseln bilden einen Teil des äußersten Südens der südlichen Hemisphäre und werden von rauen Wetterbedingungen geprägt.
James Cook entdeckte diese Inseln 1775 und benannte sie Thule, da sie damals die südlichsten bekannten Landmassen seiner Zeit darstellten. Später nutzten beide Nationen—Großbritannien und Argentinien—die Inseln für Forschungsstationen, bevor diese aufgegeben wurden.
Der Territorialstreit zwischen dem Vereinigten Königreich und Argentinien führte zur Errichtung und späteren Aufgabe von Forschungsstationen auf der Thule-Insel.
Der Besuch ist äußerst schwierig, da die Inseln keine ständigen Einrichtungen für Besucher haben und nur per Schiff erreichbar sind. Die Reise erfordert sorgfältige Planung und Vorbereitung auf extreme Wetterbedingungen.
Bellingshausen Island ist eine aktive vulkanische Insel mit Fumarolen, an denen Vegetation gedeiht und Pinguine brüten. Diese biologische Aktivität an einem so südlichen Ort zeigt, wie das Vulkansystem das lokale Ökosystem prägt.
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