Bernardo de Irigoyen, Siedlung in Argentinien
Bernardo de Irigoyen ist eine kleine Stadt in der Provinz Misiones, die auf einem über 800 Meter hohen Hügel namens Barracón liegt. Die Stadt ist der östlichste Punkt Argentiniens und grenzt direkt an Brasilien, getrennt nur durch eine breite Straße, wo Bewohner und Besucher leicht zwischen den beiden Ländern wechseln.
Die Stadt wurde ursprünglich Baracón genannt, ein Name, der sich von einer nahe gelegenen brasilianischen Stadt mit gleichem Namen ableitet. Sie erhielt ihren jetzigen Namen zu Ehren einer historischen Figur und wurde offiziell im Jahr 1921 gegründet.
Die Stadt ist bekannt für ihre Mischung aus spanischen und portugiesischen Einflüssen, die sich in der alltäglichen Konversation zeigt. Diese sprachliche Vermischung, bekannt als Portuñol, spiegelt die enge Verbindung zwischen Argentinien und Brasilien wider und prägt das Leben hier täglich.
Die Stadt ist am leichtesten mit dem Auto oder Bus zu erreichen, über gut markierte Straßen von nahegelegenen Städten wie San Pedro in etwa eineinhalb Stunden. Einfache Unterkünfte wie Hotels, Hostels und Hütten sind vorhanden, viele davon in der Nähe von Naturattraktionen gelegen.
Die Stadt war der Geburtsort von Sergio Romero, einem Fußballtorwart, der für die argentinische Nationalmannschaft spielte und international bekannt wurde. Diese unerwartete Verbindung zu einem erfolgreichen Sportler zeigt, dass aus dieser kleinen Grenzstadt bemerkenswerte Persönlichkeiten hervorgehen können.
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