Kathedrale von Santo Domingo, Gotische Kathedrale in der Kolonialstadt, Dominikanische Republik
Die Basílica Catedral Metropolitana Santa María de la Encarnación ist eine gotische Kathedrale in der Kolonialstadt Santo Domingo, die aus Korallenkalkstein mit einer Höhe von 16 Metern gebaut wurde. Sie verfügt über zwölf Seitenkapellen und drei Schiffe, die typisch für den gotischen Stil dieser Zeit sind.
Papst Julius II. beauftragte den Bau dieser Kathedrale im Jahr 1504, was sie zur ersten auf dem amerikanischen Kontinent gebauten Kathedrale machte. Sie entstand kurz nach der Ankunft von Christoph Kolumbus und prägt das religiöse und architektonische Erbe der frühen kolonialen Ära.
Die Kirche zeigt eine Mischung aus gotischen und platereskischen Stilmerkmalen, die man an den Rippengewölben und dem Hauptportal mit dem Doppeladler Karls V. erkennt. Besucher können diese architektonischen Details beim Spaziergang durch das Innere des Baus unmittelbar wahrnehmen und die kunsthandwerkliche Ausgestaltung bewundern.
Die Kathedrale liegt auf der Calle Arzobispo Meriño neben dem Parque Colón und ist leicht zu Fuß erreichbar, von wo aus man andere Sehenswürdigkeiten der Kolonialstadt erkunden kann. Sie bleibt für religiöse Gottesdienste und geführte Touren offen, daher sollten Besucher die Öffnungszeiten vorher überprüfen.
Von 1542 bis 1795 ruhten die sterblichen Überreste von Christoph Kolumbus innerhalb dieser Kathedrale, bevor sie an einen anderen Ort verlegt wurden. Diese lange Zeit machte den Bau zu einem wichtigen Wallfahrtsort für Pilger aus der ganzen Welt.
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