Dominican National Pantheon, Neoklassizistisches Mausoleum in der Kolonialzone, Santo Domingo, Dominikanische Republik.
Das Dominican National Pantheon ist ein neoklassizistisches Mausoleum in der Kolonialzone von Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Weiße Kalksteinwände steigen zu hohen Gewölbedecken auf, während unter einem kupfernen Kronleuchter in der zentralen Kammer eine ewige Flamme brennt.
Jesuiten errichteten das Gebäude zwischen 1714 und 1746 als Kirche, bevor es später als Tabakmagazin und Theater genutzt wurde. Die Regierung wandelte es 1956 in ein nationales Mausoleum um.
Der Bau dient seit mehr als sechs Jahrzehnten als endgültige Ruhestätte für Personen, die das Land geprägt haben. Besucher betreten einen stillen Raum, in dem Grabplatten mit eingravierten Namen in den Boden eingelassen sind.
Das Gebäude liegt an der Calle Las Damas und ist täglich für Besucher geöffnet, ohne dass Eintritt verlangt wird. Wer die Innenräume betritt, sollte sich ruhig verhalten, da es sich um einen Gedenkort handelt.
Der spanische Künstler Rafael Pellicer schuf zwei große Wandmalereien im Inneren, die die Himmelfahrt und das Jüngste Gericht darstellen. Diese religiösen Motive bleiben aus der ursprünglichen kirchlichen Funktion des Gebäudes erhalten.
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