Coconino National Forest, Nationalwald im nördlichen Arizona, Vereinigte Staaten.
Der Kokino-Nationalwald ist ein großes Waldschutzgebiet, das sich über drei Landkreise in Nordarizona erstreckt und mehrere Landschaftstypen vereint. Das Gebiet wechselt zwischen dichtem Nadelwald, offenen Bergwiesen und rauen Wüstenregionen, durchzogen von Canyons und Bach- und Flussbetten.
Der Wald wurde 1908 vom United States Forest Service als Schutzgebiet eingerichtet, als Teil der nationalen Bewegung zur Bewahrung von Wildnislandschaften. Archäologische Stätten zeigen, dass das Gebiet seit Hunderten von Jahren von den Sinagua und später von anderen Kulturen besiedelt war.
Der Wald ist ein heiliger Ort für die Navajo, Apache und Hopi, die in den umgebenden Gemeinden leben und das Land traditionell nutzen. Für diese Völker hat das Gebiet tiefe spirituelle und praktische Bedeutung, die bis heute in der Art sichtbar ist, wie sie die Landschaft schützen und respektieren.
Das Gebiet bietet hunderte von Wanderwegen für alle Schwierigkeitsstufen, von einfachen Tagesausflügen bis hin zu mehrtägigen Backpacking-Routen. Mehrere Campingplätze mit grundlegenden Einrichtungen sind über das Waldgebiet verteilt, und die beste Zeit zum Besuchen hängt von der Höhenlage ab – sommerliche Wanderungen in den Bergen und winterliche in den tiefergelegenen Bereichen.
Innerhalb des Waldgebietes befinden sich die San Francisco Peaks, eine markante Bergkette, die die höchsten Punkte Arizonas darstellt. Diese Gipfel sind für viele Besucher überraschend, da sie alpine Schneefelder und Vegetation beherbergen, die man in der Wüste Arizonas nicht erwartet.
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