Departamento Chuquisaca, Verwaltungsdepartment im zentral-südlichen Bolivien
Chuquisaca ist ein Verwaltungsgebiet im zentralen Süden Boliviens, das sich von den Anden bis in die Tieflandregionen erstreckt. Das Gebiet umfasst zehn Provinzen mit unterschiedlichen Landschaften, von Bergrücken bis zu weiten Tälern.
Die Spanier gründeten die heutige Hauptstadt Sucre 1538 in der Nähe von Silberminen und machten die Region zum Verwaltungszentrum. Später wurde das Gebiet zu einem der wichtigsten Orte während der südamerikanischen Unabhängigkeitsbewegungen.
Der Name stammt von der Sprache der indigenen Charcas, deren Nachfahren weiterhin in den Tälern leben. Viele Gemeinden sprechen noch heute Quechua als Alltagssprache neben dem Spanischen.
Die Verwaltung erfolgt durch eine gesetzgebende Versammlung mit Vertretern aus allen Provinzen, die regionale Programme koordinieren. Reisende sollten sich auf wechselnde Höhenlagen und Klimazonen einstellen, da die Bedingungen je nach Provinz stark variieren.
Die verschiedenen Höhenlagen schaffen mehrere Mikroklimazonen auf kleinem Raum, sodass subtropisches Obst und Andenkartoffeln nur wenige Kilometer voneinander wachsen. Diese Vielfalt ermöglicht es den Bewohnern, ganz unterschiedliche Ernten aus benachbarten Tälern und Hängen zu kombinieren.
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