Monte Caburaí, Berggipfel an der Grenze zwischen Brasilien und Guyana, Brasilien.
Der Monte Caburaí ist ein Bergmassiv an der Grenze zwischen Brasilien und Guyana mit einer Höhe von 1.465 Metern. Der Gipfel markiert den nördlichsten Punkt Brasiliens und liegt im Bundesstaat Roraima inmitten von Regenwald.
Der Gipfel wurde 1930 von Marschall Cândido Rondon während einer Expedition erforscht, die seine geografische Bedeutung für Brasilien feststellte. Diese Expedition half, die nördlichste Grenzlinie des Landes zu definieren.
Die Region um den Gipfel ist Heimat der Ingarikó, die ihre Traditionen des Fischens und Webens bis heute bewahren. Besucher können die Spuren dieser lebendigen Kultur in den umliegenden Gemeinschaften entdecken.
Der Aufstieg erfordert mehrere Stunden Wanderung durch dichten Regenwald unter tropischen Bedingungen mit hoher Hitze und Feuchtigkeit. Besucher sollten ausreichend Wasser mitnehmen und auf wetterfeste Ausrüstung achten.
Der Gipfel ist die Quelle des Ailã-Flusses und beheimatet seltene Pflanzenarten wie Clusiagrandiflora, die nur in dieser Region und Guyana wachsen. Diese botanische Besonderheit macht ihn zu einem bedeutsamen Ort für Naturschutz und wissenschaftliche Forschung.
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