Tórshavn, Hauptstadt auf der Insel Streymoy, Färöer Inseln.
Tórshavn ist die Hauptstadt der Färöer auf der Insel Streymoy, wo sich die Häuser über mehrere sanfte Hügel verteilen und sich die engen Gassen hinunter zum Naturhafen schlängeln. Die Halbinsel Tinganes teilt das Hafenbecken in zwei Bereiche und trägt eine dichte Ansammlung alter Holzbauten mit roten und schwarzen Fassaden.
Die Siedlung entstand im Jahr 850, als wikingerzeitliche Häuptlinge das färöische Parlament auf Tinganes gründeten und damit einen der ältesten Parlamentsstandorte Europas schufen. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs der Ort um diesen historischen Kern herum und entwickelte sich zum Verwaltungs- und Handelszentrum des Archipels.
Das Nordische Haus beherbergt Theateraufführungen und Konzerte, die moderne Künstler aus allen nordischen Ländern zusammenbringen. In den Gassen der Altstadt sieht man die traditionellen Holzhäuser in kräftigen Farben, deren Dächer mit lebenden Grasziegeln gedeckt sind und so die lokale Bauweise seit Jahrhunderten zeigen.
Die zentrale Busstation am Steinatún verbindet Reisende mit regelmäßigen Linien zu verschiedenen Orten auf der Insel Streymoy während des ganzen Tages. Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, wobei festes Schuhwerk wegen des hügeligen Geländes und der oft feuchten Wege empfehlenswert ist.
Die Regierungsgebäude auf Tinganes werden bis heute für Verwaltungszwecke genutzt, sodass man zwischen den alten roten Holzbauten auf Beamte und Angestellte treffen kann. Manche der Häuser tragen ihre ursprünglichen Konstruktionsdetails aus dem 16. Jahrhundert, darunter handgeschnitzte Türrahmen und traditionelle Verbindungen ohne Metallnägel.
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