Bramante staircases, Wendeltreppen in Vatikanischen Museen, Vatikanstadt.
Diese Treppe verbindet mehrere Stockwerke und besteht aus zwei verschränkten Spiralen, die sich nie berühren. Eine Rampe aus dem 16. Jahrhundert führt aufwärts, während eine moderne Version von 1932 als Ausgang dient.
Bramante entwarf die erste Rampe im Jahr 1505 für Papst Julius II., um einen direkten Weg zwischen Palast und Gärten zu schaffen. Giuseppe Momo griff später diese Lösung auf und baute eine neue Wendeltreppe aus Metall und Stein.
Der Name ehrt Donato Bramante, auch wenn er die heute bekannte Ausgangstreppe selbst nie plante. Besucher steigen entlang bronzener Geländer ab und bewegen sich dabei spiralförmig, ohne je den Gegenstrom zu kreuzen.
Besucher verlassen die Museen über die neuere Treppe und folgen dabei ihrer eigenen Spur ohne Kreuzung mit Hinaufgehenden. Die Rampe bleibt breit genug für bequemes Gehen, auch wenn viele Personen gleichzeitig hinuntersteigen.
Die Renaissancerampe wurde so gebaut, dass Reittiere und Kutschen darauf rollen konnten, weshalb ihre Steigung sanft bleibt. Granitsäulen säumen den Weg und tragen ein Gewölbe, das von oben bis unten durchgehend verläuft.
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