Wiesbadener Hütte, Berghütte in Gaschurn, Österreich
Die Wiesbadener Hütte ist eine Berghütte in der Silvrettagruppe im österreichischen Vorarlberg, die auf einer Höhe von etwa 2443 Metern liegt. Sie bietet Schlafplätze und Verpflegung für Bergwanderer und Kletterer und dient als Ausgangspunkt für Routen in das umliegende Gipfelgebiet.
Die Hütte wurde von der Sektion Wiesbaden des Deutschen Alpenvereins gegründet und diente von Anfang an als Stützpunkt für Bergexpeditionen in die Silvretta. Im Laufe der Jahrzehnte wurde sie mehrfach erweitert, um den wachsenden Besucherzahlen gerecht zu werden.
Die Hütte gehört zur Sektion Wiesbaden des Deutschen Alpenvereins, was ihr den Namen gegeben hat. Wer einkehrt, trifft oft auf Berggeher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die an langen Tischen gemeinsam essen und Routen besprechen.
Von Partenen aus gelangen Besucher mit einer Gondelbahn und einem Sessellift zum Bielerhöhe-Pass, von wo aus die Hütte zu Fuß erreichbar ist. Wer Übernachtungen plant, sollte frühzeitig reservieren, da die Plätze in der Hochsaison schnell belegt sind.
Obwohl die Hütte Strom hat, gibt es dort weder Mobilfunkempfang noch WLAN, was auf dieser Höhe in Alpenregionen nach wie vor selten ist. Viele Gäste beschreiben dies als einen der überraschendsten Aspekte ihres Aufenthalts.
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