Eupen, Hauptstadt im östlichen Belgien
Eupen ist eine Stadt im östlichen Belgien, die nahe der deutschen und niederländischen Grenze liegt. Sie erstreckt sich über ein hügeliges Gebiet auf etwa 260 Meter Höhe, durchzogen vom Fluss Weserbach und umgeben von bewaldeten Hängen.
Die Stadt gehörte jahrhundertelang zu verschiedenen deutschen Territorien, bevor sie 1919 durch den Versailler Vertrag an Belgien überging. Diese Grenzverschiebung prägte die örtliche Identität und führte zur Entstehung der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.
Die Stadt trägt ihren Namen nach dem Fluss Weserbach, der im Französischen Gèlû hieß, und entwickelte sich traditionell durch Tuchmacherei und Wollverarbeitung. Heute sieht man in den Straßen zweisprachige Hinweise und hört deutsch in Geschäften und Cafés, was den Alltag der deutschsprachigen Gemeinschaft sichtbar macht.
Das Zentrum lässt sich bequem zu Fuß erkunden, mit Geschäften und Museen in kurzer Entfernung voneinander. Der Kehrwegstadion-Sportplatz liegt etwas außerhalb und bietet Platz für 8.000 Zuschauer bei Fußballspielen der K.A.S. Eupen.
Das IKOB Museum zeigt zeitgenössische Kunst und konzentriert sich auf Werke aus der Großregion zwischen Belgien, Deutschland und Luxemburg. Das Stadtmuseum nebenan dokumentiert die Geschichte der Tuchindustrie, die einst Hunderte von Webern beschäftigte.
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