Departement Ouagadougou, Hauptstadt und Verwaltungsgebiet in der Provinz Kadiogo, Burkina Faso
Ouagadougou ist die Hauptstadt von Burkina Faso in der Provinz Kadiogo in Westafrika. Die Stadt liegt in einer flachen, trockenen Landschaft und ist in einem Gitternetz aus Straßen angelegt, was die Orientierung erleichtert.
Ouagadougou war bereits im Mittelalter ein Zentrum des Mossi-Reiches und wurde zur wichtigsten Stadt dieser einflussreichen Königreiche in der Region. Im späten 19. Jahrhundert geriet es unter französische Kolonialherrschaft und wurde später zur Hauptstadt des unabhängigen Burkina Faso.
In Ouagadougou sieht man im Alltag farbenfrohe Baumwollstoffe, die Faso Dan Fani genannt werden. Diese Stoffe werden zu Kleidung und Accessoires verarbeitet und gehören zum Straßenbild der Stadt.
Das beste Reisewetter herrscht zwischen November und Februar, wenn es kühler und trockener ist. In der heißen Jahreszeit von Februar bis Mai können die Temperaturen tagsüber sehr hoch werden, weshalb lockere Kleidung und ausreichend Wasser empfehlenswert sind.
Jeden Freitagmorgen findet vor dem Palast des Mossi-Königs in der Stadt eine kurze Zeremonie statt, die als Moro Naaba bekannt ist. Sie erinnert an ein historisches Ereignis aus der Geschichte des Mossi-Volkes und ist für Besucher zugänglich.
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