Mamirauá Sustainable Development Reserve, Nachhaltige Entwicklungsreserve in Amazonas, Brasilien.
Das Mamirauá-Schutzgebiet ist ein Gebiet mit überfluteten Wäldern und Feuchtgebieten zwischen dem Oberen Amazonas und dem Rio Japurá im Norden Brasiliens. Es erstreckt sich über Teile von sechs Gemeinden und umfasst Seen, Kanäle und Inseln, die von lokalen Gemeinden bewohnt werden.
Der Schutz des Gebietes begann 1985, als Forscher José Márcio Ayres es als Ökologische Station etablierte. Im Jahr 1996 erhielt es seinen heutigen Status als nachhaltiges Entwicklungsschutzgebiet.
Der Name Mamirauá stammt von einem See im Zentrum des Schutzgebiets und bedeutet in der Sprache der Ureinwohner Rundfisch oder Seekuh. Das Gebiet wird von lokalen Gemeinschaften bewohnt, die ihre eigenen Wege entwickelt haben, um mit dem Wasser und dem Wald zu leben.
Um das Gebiet zu erkunden, sind Wasserwege das Hauptverkehrsmittel, da während eines großen Teils des Jahres Hochwasser herrscht. Die Stadt Tefé in der Nähe ist der beste Ausgangspunkt für Besuche und liegt mit gutem Zugang zur Reserve.
Das Wasser steigt und fällt jedes Jahr um bis zu 7 bis 15 Meter und verwandelt die Landschaft ständig. Diese extremen Schwankungen schaffen ein sich ständig veränderndes Netzwerk von Seen, Bächen und Inseln, das Besuchern völlig unterschiedliche Ansichten des Ortes je nach Jahreszeit bietet.
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