Île Notre-Dame, künstliche Flussinsel im Sankt-Lorenz-Strom
Île Notre-Dame ist eine künstliche Insel im Fluss Saint-Laurent in der Nähe von Montreal. Die Insel besteht aus aufgeschütteten Materialien, die hauptsächlich durch Ausbaggerung des Flusses und von nahegelegenen Steinbrüchen gewonnen wurden, und ist mit breiten Wegen, großen Gebäuden und gepflegten Grünanlagen strukturiert.
Die Insel wurde 1965 in nur 10 Monaten erbaut, um die Expo 67, eine große internationale Ausstellung, zu beherbergen. Nach dem Ende der Ausstellung wurde die Insel umgestaltet und dient nun verschiedenen Zwecken wie Sportveranstaltungen und Freizeitaktivitäten.
Der Name der Insel stammt von der Société Notre-Dame de Montréal, einer Stiftung aus dem Jahr 1639, die ursprünglich eine Kolonie in der Region gründen wollte. Heute nutzen Besucher die Insel, um sich in den weitläufigen Gärten zu entspannen, die sich über 25 Hektar erstrecken und Pflanzen beherbergen, die in Montréals kaltem Klima normalerweise nicht wachsen würden.
Die Insel ist leicht mit der U-Bahn vom Zentrum Montréals erreichbar und der Eintritt ist kostenlos. Es gibt gut gepflegte Wege zum Spazieren, Fahrradfahren oder Joggen, sowie Bereiche zum Ausruhen und Landschaften zum Erkunden.
Das Gebiet zeigt mehrere Seen und Lagunen, die ein eigenes Mikroklima schaffen, das es ermöglicht, seltene Pflanzen anzubauen, die normalerweise nicht in diesem Klima gedeihen würden. Während der internationalen Floralien-Veranstaltungen werden farbenfrohe Gärten aus verschiedenen Ländern vorgestellt, die die botanische Vielfalt des Ortes unterstreichen.
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