Zürichsee, Alpensee in Zürich, Schweiz
Der Zürichsee ist ein Alpensee in der Schweiz, der sich von der Stadt Zürich aus nach Südosten über drei Kantone erstreckt. Zwischen seinem nördlichen und südlichen Ende liegen etwa 40 Kilometer, während die breiteste Stelle etwa drei Kilometer misst und die tiefste Zone 136 Meter unter die Oberfläche reicht.
Die Gestalt des heutigen Seebeckens entstand während der letzten Eiszeit, als der Rhein-Linth-Gletscher das Tal ausschürfte und dabei eine große Mulde hinterließ. Nach dem Rückzug des Eises füllte sich diese Vertiefung mit Schmelzwasser und bildete allmählich das Gewässer, das heute über drei Kubikkilometer fasst.
Die Einwohner der umliegenden Orte fahren mit kleinen Booten aufs Wasser oder sitzen in Strandbädern am flachen Ufer, wo Badewiesen bis ans Wasser reichen. An warmen Tagen grillen Familien in öffentlichen Grünanlagen nahe dem See, während andere am Seeufer entlangspazieren oder auf den Promenaden der Städte verweilen.
Wer die Umgebung des Gewässers besuchen möchte, findet Zugangspunkte in mehreren Ortschaften entlang des Ufers, wo öffentliche Wege und Liegeflächen bis ans Wasser führen. Die meisten Uferabschnitte lassen sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad entlangfahren, während Schiffe regelmäßig zwischen den größeren Anlegestellen verkehren und auch kleinere Häfen ansteuern.
Unter der Oberfläche liegen Überreste von neun prähistorischen Pfahlbauten, die vor Tausenden von Jahren am flachen Rand des Gewässers errichtet wurden. Diese versunkenen Siedlungsstrukturen gehören zum UNESCO-Welterbe und geben Einblick in das Leben früher Gemeinschaften, die hier am Wasser wohnten.
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