Fridolinshütte, Berghütte in Glarus, Schweiz.
Die Fridolinshütte ist ein Bergschutzhaus, das auf 2111 Metern Höhe in den Glarneralpen gelegen ist und Bergsteigern sowie Wanderern Unterkunft bietet. Das steinerne Gebäude verfügt über Schlafplätze und eine Küche, in der täglich Mahlzeiten zubereitet werden.
Das Schutzhaus wurde als eines der ersten Alpenvereinshutten in der Schweiz errichtet und dient Bergsteigern seit seiner Gründung als Stützpunkt. Seine Existenz ist mit der Erschließung der Tödi-Besteigung verbunden, einem wichtigen Ziel für alpinistische Entwicklung in dieser Region.
Die Hütte trägt ihren Namen nach dem Heiligen Fridolin und wird heute von Gastgebern betrieben, die Besucher mit lokalen Alpengerichten willkommen heißen. Durch die regelmäßige Nutzung von Alpinisten hat sich hier eine eigene Kultur des Austauschs über Routen und Erfahrungen in den Bergen entwickelt.
Der Aufstieg zur Hütte beginnt in Tierfehd und führt zunächst auf einem alpinen Kiesweg bergauf, bevor der letzte Abschnitt steiler wird. Wanderer sollten stabile Schuhe tragen und je nach Jahreszeit mit unterschiedlichen Wegebedingungen rechnen.
In den Monaten März bis Mai wird das Huisje zur Basis für Expeditionen zum Bifertenfirn-Gletscher, wo Gäste die Gletscherlandschaft erkunden können. Diesen Teil des Jahres nutzen viele Alpinisten speziell wegen dieser seltenen Kombinationen aus Alpenkultur und Gletscherzugang.
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