Neumünster, Klassizistische Kirche im Quartier Riesbach, Schweiz
Die Neumünsterkirche ist ein neoklassizistisches Kirchengebäude in Zürich-Riesbach auf erhöhtem Gelände zwischen Villen des 19. Jahrhunderts. Das Gebäude hat drei von Säulen gegliederte Portale und einen markanten Glockenturm an der Fassade.
Der Bau entstand zwischen 1836 und 1839 auf Initiative von Bewohnern des Riesbach, die eine eigene Kirchgemeinde unabhängig vom Grossmünster gründen wollten. Das Projekt war Teil einer lokalen Bewegung zur religiösen Verselbstständigung des Stadtviertels.
Das Innere beherbergt eine restaurierte Konzertorgel aus dem 19. Jahrhundert, die regelmäßig für Orgel-, Chor- und Orchesteraufführungen genutzt wird. Der Ort ist heute ein wichtiges Musikzentrum in der Stadt.
Das Gebäude ist über drei separate Treppen zugänglich, die zur Hauptfassade führen. Die Straßenbahn 11 hält in der Nähe an der Station Hegibachplatz und ermöglicht eine einfache Anreise.
Die Architektur zeigt Einflüsse der englischen Klassik mit Parallelen zur St Pancras New Church in London. Diese internationale stilistische Verbindung macht sie zu einem seltenen Beispiel Zürcher Neukonstruktion mit britischen Vorbildern.
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