Mont Brulé, Berggipfel an der Italien-Schweiz-Grenze, Wallis.
Der Mont Brulé ist ein 3.538 m hoher Gipfel an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz, am Talschluss des Valpelline auf italienischer und am Ende des Val d'Hérens auf Schweizer Seite. Die Erstbesteigung gelang am 6. August 1882 Alphonse Chambrelent, André und Édouard Michelin, Pierre Puiseux sowie Bernard und Marc Wolff. Von Italien führt die Route von der Nacamuli-Hütte am Col Collon über die Punta Kurz; von der Schweiz startet sie an der Refuge des Bouquetins (2.980 m).
Die erste belegte Besteigung fand am 6. August 1882 durch Alphonse Chambrelent, André Michelin, Édouard Michelin, Pierre Puiseux, Bernard Wolff und Marc Wolff statt. Der 3.538 m hohe Gipfel liegt auf der Grenzlinie zwischen Italien und der Schweiz, über dem Valpelline auf italienischer und am Ende des Val d'Herens auf Schweizer Seite.
Der Name Brulé stammt nicht vom französischen „brûlé“: Abbé Joseph-Marie Henry führt ihn auf das frankoprovenzalische breuil zurück, ein Wort des valdostanischen Patois für eine seen- und sumpfartige Hochgebirgsstufe, wie beim Breuil; der Berg wäre also der „mit vielen breuils“. Man schreibt auch Brûlé oder Braoulé.
Ein Berghüttenrefugium liegt etwa 2 Kilometer nördlich des Gipfels und bietet Wanderern Unterkunft und Verpflegung. Der Aufstieg erfordert angepasste alpine Ausrüstung und ist für erfahrene Bergwanderer geeignet.
Abbé Joseph-Marie Henry wies nach, dass der Name nicht vom französischen brûlé („verbrannt“) stammt, sondern vom frankoprovenzalischen breuil, das im Patois des Aostatals eine seen- und sumpfartige Hochgebirgsfläche bezeichnet, wie beim Breuil; broillà, die Wurzel von Brûlé, meint einen Berg mit vielen solchen Flächen. Der Gipfel liegt 3.538 m hoch an der italienisch-schweizerischen Grenze über dem Valpelline und dem Val d'Herens.
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