Zhoushan, Maritime Präfektur in Ostchina
Zhoushan ist eine Hafenstadt an der chinesischen Ostküste, die sich über etwa 1.390 Inseln im Ostchinesischen Meer erstreckt und damit die größte Inselstadt Chinas darstellt. Die Stadt zeigt eine vielfältige Küstenlandschaft mit unterschiedlichen Meeresökosystemen und Dörfern, die auf den verschiedenen Inseln verteilt sind.
Die Region war im 16. Jahrhundert ein Piratenstützpunkt, entwickelte sich aber während der Qing-Dynastie zu einem bedeutenden Handelshafen. Sie erhielt 1987 den Status einer regierungsunmittelbaren Stadt.
Der Berg Putuo auf der Insel Putuo beherbergt mehrere buddhistische Tempel wie den Puji-Tempel und den Fayu-Tempel, die heute noch Orte für religiöse Zeremonien und Wallfahrten sind. Diese Heiligtümer ziehen Besucher an, die die spirituelle Atmosphäre und die religiösen Praktiken der Region erleben möchten.
Die Stadt ist mit dem chinesischen Festland durch Brücken und Fähren verbunden, wobei der Bezirk Dinghai als Verwaltungszentrum und wichtigster Verkehrsknotenpunkt dient. Besucher finden dort die besten Verbindungen und Dienstleistungen für die Erkundung der Inselgruppe.
Das Shengsi-Archipel innerhalb Zhousans beherbergt zahlreiche Fischerdörfer, in denen maritime Traditionen über Generationen hinweg lebendig bleiben. Diese abgelegenen Gemeinschaften bewahren alte Handwerkstechniken und Lebensweisen, die selten von Besuchern erkannt werden.
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