Aksai Chin, Umstrittenes Gebiet zwischen China und Indien in Zentralasien
Aksai Chin ist ein umstrittenes Hochgebirgsgebiet zwischen dem Karakorum und dem Kunlun-Gebirge, das sich über etwa 38.000 Quadratkilometer (ungefähr 14.700 Quadratmeilen) erstreckt. Wüstenflächen mit Salzseen dominieren diese Zone, die größtenteils oberhalb von 5.000 Metern (etwa 16.400 Fuß) liegt.
China baute in den 1950er Jahren eine große Straße durch diese Region, um Xinjiang mit Tibet zu verbinden. Der Bau führte 1962 zu einem militärischen Konflikt mit Indien, das ebenfalls Anspruch auf das Gebiet erhob.
Die in diesen leeren Hochebenen verwendeten Ortsnamen gehen auf Uyghur und Turksprachen zurück, was auf frühere Handelsrouten hindeutet. Heute gibt es keine dauerhaften menschlichen Siedlungen, die man beobachten könnte, nur militärische Außenposten und gelegentliche Patrouillen in dieser Wüstenumgebung.
Zugang ist äußerst eingeschränkt und unterliegt chinesischer militärischer Kontrolle durch Verwaltungen in Hotan und Ngari. Reisende sollten nicht erwarten, diese Gegend ohne behördliche Sondergenehmigung betreten zu können.
Trotz einer Fläche vergleichbar mit der Schweiz existiert hier keine einzige dauerhafte Siedlung aufgrund der extremen Höhe. Die wenigen Bauwerke beschränken sich auf militärische Einrichtungen entlang der Straßenverbindung.
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